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Welche Hundeschule ist die richtige für mich und meinen Hund? Diese Frage ist leider nicht leicht zu beantworten. Hundeschulen gibt es wie Sand am Meer. Die Entscheidung fällt somit nicht leicht. Hundeschule ist nicht gleich Hundeschule. Es wird heutzutage sehr unterschiedlich gearbeitet und die Ausbildungsziele sind nicht immer gleich. Also sollten Sie sich vorab über das Angebot informieren.

Wollen Sie einen Familienhund, mit dem Sie sich sicher und souverän in jeder Umgebung/Situation bewegen können? Dann sollten Sie den Schwerpunkt auf eine gute und qualifizierte Ausbildung zum Familienhund legen.

Wie finde ich aber eine Hundeschule, die fachlich kompetent ist, um mir bei der Erziehung meines Hundes zu helfen? Worauf sollte ich achten?

Hier einige Tipps, die Ihnen die Suche erleichtern:

1. Erstgespräch

Die Hundeschule soll Sie und Ihren Hund bei einem Erstgespräch kennenlernen. Dabei werden Ihre Erziehungswünsche und Erwartungen besprochen. Bei evtl. vorliegenden Problemen soll dann auch ganz gezielt und individuell eingegangen werden. Lösungen und Erziehungsmethoden werden dann gezielt für Sie und Ihren Hund erarbeitet. Dabei lernen Sie schon den Trainer und dessen Arbeitsweise kennen. Hier können Sie auch schon erkennen, ob der Trainer Kompetenz und Sachverstand vorweisen kann.

2. Gruppengröße bei der Ausbildung

Die Gruppen sollten klein gehalten werden, also max. 3 Hunde pro Trainer. Nur dann ist es dem Trainer möglich, individuell auf den jeweiligen Hundeführer und dessen Hund einzugehen, Hilfestellungen zu geben und Probleme zu lösen.

3. Zeitlicher Abstand der einzelnen Trainingseinheiten

Viele Hundeschulen arbeiten 1-2 mal in der Woche mit dem Hundeführer zusammen. Den Rest der Woche sind Sie und Ihr Hund auf sich alleine gestellt. Das kann dazu führen, dass Sie mit Ihrem Hund in Situationen gelangen, die Sie mit dem Trainer noch nicht gearbeitet haben und unsicher werden und evtl. sogar falsch reagieren. Achten Sie deshalb auf eine zeitnahe Ausbildung, die Sie und Ihren Hund sicher macht. Nur Üben bringt auf lange Sicht keinen Erfolg. Sie brauchen die qualifizierte und kompetente Anleitung und Begleitung des Trainers über einen gesicherten Zeitraum.

4. Ort der Ausbildung

Achten Sie auf die Örtlichkeiten, in denen trainiert wird. Nur auf dem Hundeplatz, ohne Außenreize, bringt die Ausbildung nichts. Der Hund soll sich mit Ihnen sicher und souverän in der Stadt, im Wald, im Restaurant – kurz – überall bewegen. Also muss der Hund an verschiedene Geräusche, Begegnungen mit fremden Menschen, etc. gewöhnt werden.

5. Umgang des Trainers mit Ihnen und Ihrem Hund

Der Trainer darf Sie nicht barsch zurechtweisen oder beleidigen, wenn Sie einen der berühmten “Anfangsfehler” machen. Er sollte Sie ruhig und sicher einweisen und Ihnen jederzeit hilfsbereit zur Seite stehen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aller Anfang ist schwer – auch bei der Hundeerziehung. Motivation ist der sicherste Schritt zum Erfolg, den auch Ihr Hund zu schätzen weiss. Ihre Sicherheit und Gelassenheit ist wichtig für Sie und Ihren Hund.

 

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